
Das Emotiv EPOC™ kann mehr als “nur” Hirnströme interpretieren. 16 tentakelartige Elektroden messen die Hirnströme des Users und unterscheiden zwischen affektiven, kognitiven und expressiven Gedanken. Diese werden über einen Signalprozessor interpretiert und mit Hilfe von mathematischen Modellen in einen Befehl umgewandelt der an den Computer geschickt wird.
Das dies für beliebige Computerbefehle genauso effektiv funktioniert ist zu bezweifeln :). Das mit dem Emotiv EPOC ausgelieferte Spiel, ist natürlich von den Befehlen her auf das Headset optimiert worden. Die gleiche Treffsicherheit beim Senden eines Befehls, an ein beliebiges anderes Spiel wird sicher nicht zu erreichen sein.
Zusätzlich zum Gedankenlesen hat das EPOC noch einige andere Funktionalitäten um den Spielspaß zu erhöhen. Das Headset ist mit zwei Gyroskopen ausgestattet um die Lage des Kopfes zu ermitteln. Dadurch kann in Spielen die Blickrichtung geändert werden. Allerdings ist uns noch nicht ganz klar wie dies sinnvoll in der Praxis umgesetzt werden kann, da der Monitor ja weiterhin statisch bleibt :).
Ein weiteres nettes Feature des EMOTIV EPOC ist die Abtastung der Gesichtsmuskulatur. So kann über die mitgelieferte Schnittstellensoftware des EPOC ein reales Lächeln auf die virtuelle Spielerfigur übertragen werden. Dies wird sich in MMORPGs und 3D Chatplattformen sicher großer Beliebtheit erfreuen.
Und last but not least gehen wir noch auf die Batterielebensdauer des Gerätes ein. Das EPOC liest vollaufgeladen erfreuliche 12 Stunden am Stück die Gedanken des Geeks. Also so ungefähr die Dauer einer durchschnittlichen WOW Sitzung ;).
Wer sich für die genaue technologische Funtkionalität des EMOTIV EPOC interessiert, findet hier eine einstündige Vorstellung des EPOC durch dich Stanford University und hier ein Fotoalbum online.