Apr 6

In Japan wurde ein elektronischer Helm vorgestellt der es dem Träger erlaubt einen Roboter durch Gedankenkraft zu steuern.honda asimov brain machine interface

Die Wissenschaftler des Honda Research Institute demonstrierten am 31.März 2009 erstmals die Funktionsfähigkeit des Gerätes indem ein Probant durch Gedankenkraft die Arme und Beine des Asimov Roboters kontrollierte.

Die Kontrolle ist wesentlich ausgereifter als bei vergleichbaren Gedankenkappen. Um den Roboter zu kontrollieren muss der Träger des Helms nur an die Ausführung der Arm.- und Beinbewegungen denken. Die Erfinder des brain-machine interface erhoffen sich eine Anwendung der Technologie im Alltag. Wie zum Beispiel die Regulierung der Heizung durch den Gedanken daran das es etwas wärmer sein sollte oder das Öffnen des Garagentors durch einen Gedanken daran anstatt die Einkäufe abstellen zu müssen und das Tor per Hand zu öffnen.

honda brain machine interfaceDer von Honda entwickelte Helm ist die erste Gehirn-Maschine Schnittstelle die zwei verschiedene Detektionstechnologien für das Gehirn kombiniert. Sensoren im Helm messen die electrischen Signale wie ein konventionelles EEG. Zusätzlich kombinierten die Wissenschaftler diese Technologie mit einer Technik die near-infrared spectroscopy genannt wird. Diese misst Änderungen im Blutfluss innerhalb des Gehirns.

Die gemessene Gehirnaktivität wird durch den Helm zu einem Computer gesendet der ermittelt an welche Bewegungn der Träger des Helms gerade denkt. Dieses Signalt wird übersetzt und als Komando zu dem Roboter gesendet der diese Bewegung dann ausführt. Im Moment benötigt dieses Verfahren noch einige Sekunden vom Gedanken bis zur Ausführung durch den Roboter.brain machine interface

Da die Gehirnaktivität von Person zu Person unterschiedlich ist, muss vor der Nutzung des Helms dieser bis zu drei Stunden auf den neuen Nutzer kalibriert werden.

Um den Helm sinnvoll im Alltag nutzen zu können muss dieser noch miniaturisiert werden. Im Moment hat das zum Helm gehörige Equipment noch die Größe einer Kühltruhe und ist somit für den alltäglichen Gebrauch zu groß.

Wir freuen uns auf das fertige Produkt.

Feb 13

Um die Wartezeit auf der EPOC Emotiv zu verkürzen … Hier ein Video des Neuroheadset in Interaktion mit dem eigens für das EPOC entwickelte Spiel -> klick<-

Feb 8

Auf der “Consumer Electronics Show” in Las Vegas wurde von Lucas Licensing der Force Trainer vorgestellt. Lucas Licensing ist die Merchandising Tochter von Lucas Arts. Es ist natürlich naheliegend das eine Marketingfirma bei der sich alles um Jedi dreht, ein Spiel herausbringt das man man mit Gedankenkraft spielen kann. Der Lucas Arts Force Trainer ist ein Gerät bei dem man per Konzentration einen Ball schweben lassen kann. Per wireless Headset, wird die Hirnaktivität gemessen und an den Force Trainer force-toy übertragen. Wie bei dem Mattel Mindflex auch, steuert der Grad der Konzentration die Rotationsgeschwindigkeit der Ventilatoren. Passend zur Schwebehöhe und somit Konzentrationsstärke gibt das Gerät coole Star Wars Soundeffekte und Audioclips mit Jedi Weisheiten aus. Und wie bei dem echten Sternenkriegertraining auch, gibt es verschiedene Erfahrungsstufen die man mit dem Gerät erreichen kann. Von Padawan als leichteste Stufe, bis hin zum Jedi Master.

Für das Jodaartige Lächeln des Jedignoms auf dem Werbeposter, ist vermutlich der Preis des Geräts verantwortlich. Den Lucas Arts Jedi Trainer wird man schon bald ab 90 $ bei Lucas Arts kaufen können.

Jan 15

Ursprünglich sollte das Epoc Emotiv Ende 2008 ausgeliefert werden. Wer wie wir das Glück hatte jemanden in Amerika zu finden der für Ihn das Teil vorbestellt, muss nun doch noch eine Weile auf die Auslieferung warten. Ein neuer Auslieferungstermin wurde leider noch nicht bekannt gegeben. Epoc hat bisher als neuen Lieferzeitraum “irgendwann 2009″ angegeben. :(

Jan 15

Es war nur eine Frage der Zeit bis die Gedankensteuerung von einem großen Anbieter entdeckt wird.
Mattel hat das Gedanken gesteuerte Spiel Mindflex entwickelt. Wie bei den anderen Anbietern auch, basiert das Spiel auf einem Headset mit eingebautem EEG.

Das Headset sieht etwas aus wie ein Stirnband mit großen Kopfhörern und Detektorstangen die am Hinterkopf anliegen. Der Spielbrett selbst mind-flex-mattel-460besteht aus einer kreisförmigen Venitlatoranordnung. Über den Ventilatoren ist ein Hindernisparkur installiert durch den man mittels Luftdruck einen Softball steuern darf. Die Konzentration steuert dabei leider nur die Rotationsgeschwindigkeit der Ventilatoren. Den Ball selbst bewegt man mit einem handgesteuerten Kontrollrad auf dem Spielbrett. Eine spektakuläre Technikneuheit ist das Mattel Mindset damit nicht. Aber wie bei allen neuen Technologien fängt die weitflächige Verbreitung mit dem ersten billigen und Massentauglichen Gadget an. Das Mattel Mindset ist ein Spielzeug das zukünftig sicherlich in vielen Kinderzimmern stehen wird und die Aufmerksamkeit der Masse der Konsumenten auf diese neue Technologie lenken kann. Und wo eine Nachfrage besteht, werden neue Angebote nicht lange auf sich warten lassen.

Und hier gibt es noch ein Video in dem das Gedankenspielzeug erklärt und vorgeführt wird -> klick <-

Dez 18

Neurosky ist eine Elektronikfirma aus Californien. Anders als bei dem EPOC Emotiv hat Neurosky kein
Brain Computer Interface in Form eine Kappe hergestellt. Das Neurosky Mindset ist ein EEG basiertes Gerät das Gedanken und Gefühle über anhand von Neuroelektrischen Signalen liest und diese über eine spezielle Software interpretiert. Das Gerät gleicht einem modernen Headset mit einem mikrofonartigem Sensor deneurosky r an der Strin des

Users anliegt. Das Mindset soll sowohl als Computerinterface wie auch als drahloses Steuergerät für Mobiles, MP3 Player, Spielzeuge und andere fernsteuerbare Geräte eingesetzt werden. Der große Unterschied zu anderen Neuronalen Interfaces ist abgesehen vom schicken Design, der Preis. Neurosky hat sich ein enduserfreundliches Konzept der Gewinnerwirtschaftung erdacht. Das Mindset selbst ist mit einem Händlerpreis von 50 $ ausgesprochen günstig. Das eigentliche Geld verdient Neurosky mit dem Software Development Kit. Dieses Kit soll von Herstellen von elektronischen Geräten gekauft werden, die zukünftig über das Neurosky Mindset gesteuert werden sollen.

Als Händler kann man das NeuroSky Mindset und das SDK hier bestellen. Klick

Nov 18

Immer noch nicht der geekigste Nerd N the Hood?
Der Neural Impulse Actuator hilft weiter! Der NIA ist zwar modisch ein wenig fraglich, aber technisch ein endcooles high-tech Stirnband aus dem Hause OCZ (Technologie Group).

Optisch gleicht der NIA einem Kopfband mit stirnverzierender Rautenaplikation und dreifacher Tentakeloptik am Hinterkopf. Technisch ist der NIA ein kabelgebundenes Sensorgerät das mit Nano-Carbonfaser basierten Sensoren Hautspannung, Muskelbewegung und neurale Aktivitäten im vorderen Stirnlappen misst. NIA-CeBit 2008Urspünglich wurde die Funktionalität des Gerätes von Brainfingers als Unterstützung für körperlich Beeiträchtigte konzipiert. Die US Computerfirma www.ocztechnology.com hat aus dem Prototyp ein markttaugliches Gamergerät entwickelt und in Massenproduktion hergestellt.

Der Vorteil des Neural Impulse Actuator ist die hohe Reaktionszeit. Nervenimpulse sind zwar recht schnell, trotzdem vergehen wichtige Millisekunden vom Gedanken bis zum Klick. Während ein WASD Tastendruck oder ein Mausklick mit 200ms verzögerung ankommen, wird ein durch das NIA gedachter Befehl in 80 - 150ms ausgeführt. Mit, im Optimalfall, mehr als doppelter Reaktionsgeschwindigkeit ausgestattet, hat man in Games wie Egoshootern einen nicht zu verachtenden Vorteil.

In Deutschland wurde das Produkt auf der CeBit 2008 präsentiert.

Der Verkaufspreis für den Neural Impulse Actuator hat OCZ mit $159 angegeben.
Bei folgenden Händlern kann man das NIA seit Mai 2008 bestellen: OCZ

Nov 18

Mindball ist ein Spieltisch für zwei Personen. Das Spiel wird wie bei EEG Controllern wie dem Emotiv EPOC per Gedankenkraft kontrolliert. Die schwedische Firma Interactiv Productline hat dieses Game aus dem ursprünglichen Prototyp Brainball weiterentwickelt. Brainball wurde vom ebenfalls schwedischen “The interactiv Institute” entwickelt.Mindball

Ursprünglich kam die Idee von den italienischen Wissenschaftlern Vinicio de Bortoli und Ugo Licinio.

Das Spiel funktioniert wie folgt: Zwei Spieler tragen Stirnbänder mit EEG sensitiven Elektroden. Diese sitzen sich an einem elektronischen Arcade Tisch gegenüber und steuern einen virtuellen Ball. Je nach stärke der Gedankenkraft bewegt sich der Ball in Richtung des Gegenspielers. Ein echtes Duell der Willenskraft. Die “Gedankenkraft” wird durch Biosensoren welche die elektrische Aktivität des Gehirns ermitteln gemessen. Der Preis des Mindball Spieles ist allerdings mit $20.000 um Längen zu hoch um sich das Game ins Wohnzimmer zu stellen.

Falls Ihr zufällig mit Nachnamen Trump heisst oder einen Arcadespielladen habt könnt Ihr den Mindball Tisch hier bestellen: Mindball

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Apr 16

Emotiv Epoc

Das Emotiv EPOC™ kann mehr als “nur” Hirnströme interpretieren. 16 tentakelartige Elektroden messen die Hirnströme des Users und unterscheiden zwischen affektiven, kognitiven und expressiven Gedanken. Diese werden über einen Signalprozessor interpretiert und mit Hilfe von mathematischen Modellen in einen Befehl umgewandelt der an den Computer geschickt wird.

Das dies für beliebige Computerbefehle genauso effektiv funktioniert ist zu bezweifeln :). Das mit dem Emotiv EPOC ausgelieferte Spiel, ist natürlich von den Befehlen her auf das Headset optimiert worden. Die gleiche Treffsicherheit beim Senden eines Befehls, an ein beliebiges anderes Spiel wird sicher nicht zu erreichen sein.

Zusätzlich zum Gedankenlesen hat das EPOC noch einige andere Funktionalitäten um den Spielspaß zu erhöhen. Das Headset ist mit zwei Gyroskopen ausgestattet um die Lage des Kopfes zu ermitteln. Dadurch kann in Spielen die Blickrichtung geändert werden. Allerdings ist uns noch nicht ganz klar wie dies sinnvoll in der Praxis umgesetzt werden kann, da der Monitor ja weiterhin statisch bleibt :).

Ein weiteres nettes Feature des EMOTIV EPOC ist die Abtastung der Gesichtsmuskulatur. So kann über die mitgelieferte Schnittstellensoftware des EPOC ein reales Lächeln auf die virtuelle Spielerfigur übertragen werden. Dies wird sich in MMORPGs und 3D Chatplattformen sicher großer Beliebtheit erfreuen.

Und last but not least gehen wir noch auf die Batterielebensdauer des Gerätes ein. Das EPOC liest vollaufgeladen erfreuliche 12 Stunden am Stück die Gedanken des Geeks. Also so ungefähr die Dauer einer durchschnittlichen WOW Sitzung ;).

Wer sich für die genaue technologische Funtkionalität des EMOTIV EPOC interessiert, findet hier eine einstündige Vorstellung des EPOC durch dich Stanford University und hier ein Fotoalbum online.